Rückenschmerzen? Steifer Nacken? Schröpfen entspannt und erleichtert!
Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren, das zur Förderung der Durchblutung, Entgiftung und Schmerzlinderung eingesetzt wird. Dabei unterscheidet man zwischen trockenem und blutigem Schröpfen – beide haben unterschiedliche, aber sich ergänzende Wirkungen.
- Trockenes Schröpfen: Hierbei werden Schröpfgläser auf die Haut gesetzt, ohne sie vorher zu ritzen. Der entstehende Unterdruck regt die Durchblutung an, lockert das Gewebe und kann Verspannungen sowie Schmerzen lindern. Es eignet sich besonders gut bei Muskelverhärtungen, chronischer Müdigkeit oder zur allgemeinen Vitalisierung.
- Blutiges Schröpfen: Bei dieser intensiveren Form wird die Haut vor dem Aufsetzen der Gläser leicht angeritzt. Dadurch können „Stauungen“ und sogenannte „schlechte Säfte“ gezielt ausgeleitet werden. Diese Methode wirkt stark entgiftend, entzündungshemmend und ist besonders geeignet bei chronischen Beschwerden, Bluthochdruck oder lokalen Entzündungen.
Beide Methoden zielen darauf ab, den Körper ins Gleichgewicht zu bringen – das trockene Schröpfen vor allem durch Anregung, das blutige durch Ausleitung.
